Wandertipps rund um Frankfurt

Rundwanderung Odenwald Drei-Waldhäuser-Weg am 29.01.2006


Die heutige Wanderung führt uns in den vorderen Odenwald

Ausgangspunkt ist Wörth am Main das gut mit der Bahn
und dem Auto zu ereichen ist.

Anforderung:

ca. 4,5 Std. ohne Pausen / 17 Km / 420 Höhenmeter

Kartenmaterial:

Wanderkarte Naturpark Spessart Blatt 99 Süd 1 : 50000
Fritsch Landkartenverlag

Wanderkarte Naturpark Bergstraße – Odenwald Nr. 3
Breuberger Land 1 : 20 000.
Hessichen Landesvermessungsamt

Einkehr:

Die Waldhäuser haben Mittwoch Nachmittag und an Sonn- und Feiertagen geöffnet, das Waldhaus Wörth ausch Samstags.

Anreise mit dem PKW:

Das Lange Handtuch bis Wörth dann zum Parkplatz Bocksberg/Schützenhaus.

Anreise mit der Bahn:

Wörth ist mit der Bahn gut zu ereichen. Vom Bahnhof zum Parkplatz Bocksberg/Schützenhaus sind es ca. 3 Km

Karte mit Pfad der Rundwanderung

Karte

Höhenprofil der Rundwanderung Profil

Beschreibung der Wanderung

Vom Parkplatz Bocksberg/Schützenhaus folgen wir der Markierung WH3 in Richtung Seckmauern Nach der Bahnunterführung rechts und am Friedhof links treffen wir auf den Parkplatz Gottesthal.

Im Dreieck der Gemeinden Lützelbach, Wörth und der Stadt Obernburg, liegen drei urige Waldgasthäuser, die zum Teil über hundert Jahre alt sind. Sie wurden vor einiger Zeit von der Naturparkverwaltung Bergstraße-Odenwald durch einen Rundwanderweg erschlossen, der vom Begeher zwar etwas Kondition verlangt, ihn aber mit herrlichen Ausblicken und guten Einkehrmöglichkeiten belohnt. Dieser Rundweg ist mit WH für Waldhäuser und mit der Zahl 3, für die drei Waldhäuser, die er berührt, durchwegs gut gezeichnet. Wir beginnen ihn am Parkplatz »Bocksberg« des Naturparks Bergstraße-Odenwald, der unmittelbar neben dem Schützenhaus Wörth liegt. Am Schießstand links vorbei über ein Bachbett und aufwärts zur »Georgshütte «, die ihren Namen von dem Waldarbeiter Georg hat, der sie erbaut hat. Kurz danach rechts hinaus an den Waldrand und hinunter an den Ortsrand von Seckmauern. Neben der Straße vor zum Sportplatz, die Fahrbahn querend und danach gleich links steil aufwärts in den Wald führt unser Weg. Auf der Höhe können wir durch den lichten Wald immer wieder ins Maintal hinuntersehen. Weiter auf einem Forstweg zweigen wir vor einem Graben rechts ab ( ! ), queren diesen später und sind dann in wenigen Minuten am Waldhaus Obernburg angelangt. Dieser Ort der Einkehr und Erholung hat eine über 100-jährige Geschichte. Bereits im Mai 1900 kurz nach der Gründung des Waldhausvereins konnte das erste Haus eingeweiht werden. Fünfzig Jahre später wurde ein neues errichtet, das den gestiegenen Anforderungen genügte. Am Abend des 26. März 1985 aber brannte die beliebte Ausflugsgaststätte ab, die Brandursache ist bis heute nicht geklärt. Aber bereits im September 1986 konnte das heutige Waldhaus (0 60 22 / 18 88) nach Tausenden Arbeitsstunden der fleißigen Mitglieder wieder eingeweiht werden. Unser Zeichen führt uns geradeaus weiter durch den prächtigen Obernburger Stadtwald. Altbestände und Jungkulturen wechseln sich ab, an manchen Stellen können wir mehr als zehn verschiedene Waldbaumarten zählen. Am Wegrand wachsen u. a. Buchenfarn, Waldschachtelhalm und Roter Fingerhut. Es ist ein Gang durch ein Waldparadies. Am Scheitelpunkt einer 180°-Kurve zweigt unser Weg links ab (aufpassen) und bringt uns zu einer Hochfläche, über die zu Römerzeiten der Limes führte. Am Cäciliastein legen wir eine Pause ein und erleben die wunderbare Aussicht. Links über dem Maintal grüßen die bewaldeten Spessarthöhen, rechts die Erhebungen des Odenwaldes. An schönen Tagen kann man den Melibocus an der Bergstraße erkennen. Wir gehen knapp 50 Meter am Straßenrand nach links, queren vorsichtig die Fahrbahn und gehen dann wieder links, erst auf einem Feldweg, danach durch den Wald abwärts und sind nach 20 Minuten am Waldhaus des Seckmauerer Odenwaldclubs, 09372/73620. Das Haus wurde 1954 errichtet und später durch einen Toilettenanbau erweitert. Bevor wir aber den anstrengendsten Teil unserer Wanderung angehen, sollten wir hier eine Rast einlegen und neben der Aussicht auch die Speisen und Getränke von Wirtin Resi genießen. Danach zeigt das Wegzeichen WH3 hinunter nach Seckmauern, quert am südlichen Ortsrand die Straße nach Haingrund, führt erst am Hang, dann rechts geradeaus bergan in den Wald und steil auf die Höhe zur Konradslust. Dieser einladende Rastplatz hat seinen Namen von dem Baumeister Konrad, der sich beim Bau der Straße 1861–62 – es war die erste Verbindung von Wörth nach Bad König – verdient gemacht hat. Unsere Markierung überquert die Forststraße und führt abwärts auf schönen Waldwegen in gut 30 Minuten zur Marienkapelle am Waldrand oberhalb von Wörth. Zu unserem letzten Rastpunkt, dem Wörther Waldhaus »Diana«, 09372/ 46 83, ist es jetzt nur noch ein kurzes Stück Weg. In den gemütlichen Räumen können wir uns bei gutem Essen und Trinken von den Anstrengungen des letzten Teilstückes erholen, bevor wir die restlichen 500 Meter zum Parkplatz »Bocksberg« wandern.

Wanderung vom Spessartbund August 2003
Herr Gerhard Rienecker, Obernau

Waldhaus Obernburg

Waldhaus Obernburg

Winterlandschaft

Lanschaft




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