Urlaub Steiermark Zirbenland vom 14.06. - 26.06.2020


Sonntag 14. Juni 2020

103789 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 177 Km
Frankfurt, Bronnbach, Tauberbischofsheim, Campingplatz Schwabenmühle in Laudenbach

Bronnbach Am Sonntag um 11:00 sind wir zu unserem "Corona" Kurzurlaub in die "Steiermark" gestartet. Über die Autobahn A3 ging es in Richtung Würzburg und sind bei "Wertheim" von der Autobahn ab und ins "Taubertal" gewechselt. Erste Station war das Kloster "Bronnbach", dass wir mit Maske besichtigten durften. In der schönen "Orangerie" haben wir dann im schönen Garten eine Kaffeepause eingelegt. Weiter sind wir der Taubertal-Weinstraße bis nach "Külsheim" Orangerie Bronnbach gefolgt. Hier haben wir bei einem Rundgang den alten Ort mit seinen vielen Brunnen und das neu restaurierte Fachwerk Rathaus von 1522 erkundet. Weiter ging es nach "Tauberbischofsheim", wo wir nach einem Rundgang in einer Eisdiele auf dem Marktplatz eine Pause einlegten. Auch hier, Schloß Bad Mergentheim wie im Kloster Bronnbach mussten wir unsere Adressdaten hinterlegen. Nächster Halt war dann "Bad Mergentheim", wo wir den Schlosspark und den Marktplatz erkundeten. Nach einer Pause sind wir zum letzten Halt, der "Madonna" in "Stuppach" gefahren. Kurz vor die Kirche geschlossen wurde, Stuppacher Madonna konnten wir noch einen Blick auf das wunderschöne Gemälde von Matthias Grünewald mit seiner wundersamen Farbgestaltung erhaschen. Jetzt wurde es aber Zeit, dass wir unser Tagesziel, den schönen Campingplatz "Schwabenmühle" in "Laudenbach" erreichten. Hier haben wir uns auf dem Platz #30 gemütlich gemacht und sind um 19:00 in den Ort gelaufen, wo wir im Gasthof zur Krone gut zu Abend gegessen haben. Zurück am Platz ging es ab ins Womo, und haben nach dem langen Corona Lockdown die Nachtruhe im Bus in vollen Zügen genossen.

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Montag 15. Juni 2020

103966 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 441 Km
Campingplatz Schwabenmühle in Laudenbach, Rothenburg ob der Tauber, Kinding, Campingplatz Oitner bei Salzburg

Rothenburg o.d. Tauber Um 10:00 sind wir vom Campingplatz "Schwabenmühle" zur Bergkirche bei "Laudenbach" gefahren. Nach einer kurzen Besichtigung der Kirtche haben wir uns im Weingut "Hofäcker" mit ein paar Flaschen Tauberweine engedeckt. Um 11:00 haben Rothenburg o.d. Tauber wir dann einen Stop in "Rothenburg o.d. Tauber" eingelegt. So leer gefegte Straßen haben wir in der Fachwerkromantik Stadt noch nie erlebt. Nach einem Rundgang durch die leeren alten Gassen und einer Pause im Traditions Café "Walter Friedel" bekannt für seine Original Rothenburger Schneeballen und den Tauberkugeln. Weiter sind wir auf die Autobahn in Richtung Nürnberg. Im Altmühltal haben wir wie so oft in "Kinding" im "Gasthof Zum Krebs" gut zu Mittag gegessen. Wieder auf der Autobahn ging es an München vorbei und weiter in Richtung Salzburg. Am Irschenberg haben wir uns eine Vignette (10 Tage 9,40€) für die Autobahn Benutzung in Österreich besorgt. Um 18:00 haben wir den kleinen Campingplatz "Oitner am See" bei "Obertrum" erreicht und einen regensicheren Platz bezogen. Bei Nieselregen haben wir unser Regen- / Sonnen-Segel aufgebaut, und anschließend im Seestüble die Abendbrotzeit in "Private Atmosphäre" genossen. Ab ins Womo, wo wir mit Regenprasseln gut eingeschlafen sind.

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Dienstag 16. Juni 2020

104407 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 220 Km
Campingplatz Oitner bei Salzburg, Laufen, Bad Goisern, Tauernpass, Fisching 50 Plus-Campingpark

Laufen Maria im Schatten Um 10:30 sind wir vom Campingplatz "Oitner am See" Richtung Steiermark aufgebrochen. Erste Pause haben wir in dem kleinen Ort "Lauffen" eingelegt. Der Ort liegt zwischen "Bad Ischl" und "Bad Goisern" und ist bekannt durch die Wallfahrtskirche "Maria im Schatten", der wir einen Besuch abstatteten. Kleiner Rundgang durch den skurrilen In Goisern Ort, der 2013 als Kulisse für die Verfilmung des gleichnamigen Romans "Bad Fucking" diente. An der Traun entlang mit Fotostop am Kraftwerk Lauffen ging es zurück zum Auto. Eine Mittagspause haben wir im alten Kurort "Bad Goisern" beim "Moserwirt" eingelegt. Gut gestärkt sind wir auf dem historischem Themen-Rundweg mit jeder Menge Info-Tafeln zur Erkundung aufgebrochen. Um 14:00 sind wir weiter über den Gebiergspass "Triebener Tauern" (1274hm) in Richtung Steiermark gefahren. In "Möderbrugg" haben wir noch eine Kaffee-Pause eingelegt und am Nachmittag unseren Reiseziel, den "50plus Campingpark" in Fisching erreicht. Da wir uns ja Online angemeldet hatten, konnten wir uns gleich einen freien Platz(62) aussuchen und in Beschlag nehmen. Am Abend haben im Restaurant "Plaschkothek" gut gegessen und den Tag langsam ausklingen lassen.

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Mittwoch 17. Juni 2020

104407 Km     Karte der Etappe Radtour 45 Km
Fisching, Maria Buch, Judenburg, Knittelfed, Fisching

Maria Buch Um 10:30 bin ich vom 50plus Campingpark" in Fisching zu einer Fahrradtour aufgebrochen. Erster Anlaufpunkt war das altehrwürdige "Wirtshaus K.u.K" Wasserturm in Weisskirchen, wo ich einen Tisch für den Abend 19:00 reserviert habe. Weiter ging es zur Wallfahrtskirche "Maria Buch" der ich einen Besuch abstattete. Durch "Judenburg" ging es auf die andere MUR Seite und dem Fluß entlang nach nach "Zeltweg", wo ich im Garten des Café im Wasserturm meine Mittagspause einlegte. Eine Super Location mit netter Bedienung. Nach der schönen Pause bin ich weiter nach "Knittelfeld" gefahren. Hier habe ich das Eisenbahnmuseum besucht wo ich in 16 „Themen-Räume“ mit insgesamt ca. 1.000 m² Ausstellungsfläche alles über die faszinierende Welt der österreichisch-ungarischen Eisenbahn erfahren habe. Eisenbahnmuseum K.u.K. Die Modelleisenbahnanlage am Bahnhof war leider wegen COVID-19 geschlossen, und so bin gemütlich über "Großlobming" und "Möbersdorf" zurück nach Fisching geradelt. Um 16:00 war ich wieder am Campingplatz, wo wir um 17:00 im Gartenlokal bei Musikbox Begleitung (echte 10" Single Schallplatten mit 45 Umdrehungen pro Minute) einen Aperitif genossen. Zum Abendessen sind wir zum Wirtshaus "K.u.K" nach "Weisskirchen gelaufen. Super Abendessen im Biergarten mit Suppe, Regenbogenforelle und Teigtaschen. Um 22:00 waren wir wieder am Platz, wo wir den Tag vor unserem Womo ausklingen ließen.

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Donnerstag 18. Juni 2020

104627 Km     Karte der Etappe Wanderung 10 Km
Fisching, Altes Almhaus, Salzstieglhaus, Kleinfreisitz

Altes Almhaus Um 11:30 sind wir vom 50plus Campingpark" in Fisching mit dem Auto zum Parkplatz am "Alten Almhaus" gefahren. Von hier sind wir zu der populären Wanderung zum Salzstieglhaus "Salzstieglhaus" aufgebrochen. Von hier aus führt der Wanderweg 505 auf flacher Strecke in Richtung Rappoldkogel. Auf der linken Seite kann man in der Ferne, die steineren Marienstatue erkennen - dort finden im Sommer immer wieder Gottesdienste statt. Den Weg 505 entlang bis zum "Gerti-Thörl" dort zweigt vom Wanderweg 505 die Rappoldkogeltour mit der Wanderwegnummer 505B ab. Wir aber bleiben auf dem 505 der uns ohne nennenswerte Höhenmeter zum "Salzstieglhaus" bringt. Geübte Bergwanderer folgen dem 505B auf den Rappoldkogel (die Rappoldkogelvariante sollten nur geübte Wanderer ins Auge fassen) - gemütlichen und langsamen Aausblick Schrittes wird auf einem Wanderpfad der Gipfel des Rappoldkogels (1900m) erreicht - vom Gipfel aus hat man eine wunderschöne Fernsicht in das Murtal - nach dem obligatorischen Gipfelbild geht es weiter in Richtung Salzstiegelhütte - gleich nach dem Gipfel geht es über einige Steinstufen nach unten wo den Stufen Almhaus ein schöner Wanderweg folgt. Nach ca. 2,5 Stunden vom Start erreichen Sie (wir direkt 1,5 Std.) das "Salzstieglhaus". Nach einer schmackhaften Brotzeit und gut Gestärkt geht es der Wanderwegmarkierung 505 wieder zurück zum "Alten Almhaus" - ein flacher, breiter Weg (im Winter eine Langlaufloipe) - Gehzeit ca. 1,5 Stunden. Auf der Terrasse des "Almhaus" haben wir noch eine Kaffee-Pause eingelegt und anschließend ging es über Kleinfreistritz" zurück zum Campingplatz in "Fisching", wo wir um 18:45 eintrafen. Im Garten des Campingplatz Restaurant haben wir uns ein "Steirer - Schnitzel" mit Räuber Teller bestellt, das uns vorzüglich gemundet hat und völlig ausreichend war. Zurück am Womo

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Freitag 19. Juni 2020

104627 Km     Radtour 43 Km
Fisching, Fohnsdorf, Schloss Gabelhofen, Judenburg

Um 11:00 bin ich vom 50plus Campingpark" in Fisching mit dem Fahrrad nach "Fohnsdorf" gefahren. Hier habe ich in der Aqualux Therme einen Sauna-Relax-Tag eingelegt. Vorher hatte ich mir die Tageskarte online gekauft. Therme Fohnsdorf Die Therme Aqualux Fohnsdorf hat ein unverwechselbare Erscheinungsbild eines freigewaschenen und erodierten Kohleflözes – mit Bezug zur Bergbautradition des Ortes und dient als Vorbild für die äußere Gestalt der Therme. Die dunkle Außenhülle der Therme wurde mit schwarzen Eternitplatten verkleidet, und im inneren mit Lärchenholzschalung ausgestattet. In dem schönen Ambiente habe ich mich 4 Stunden wunderbar erholt Puch Museum Judenburg und die stündlichen Sauna Aufgüsse ohne wedeln genossen. Um 15:30 bin ich weiter mit Kaffee-Pause im luxuriösen Schloss-Hotel Gabelshofen. In dem schönen Innenhof des Schlosses habe ich bei Kaffee und Kuchen die kleine Pause genossen. Weiter ging es nach "Judenburg" wo ich das "Puch Museum" besichtigt habe. Der Puch 500, das Puch Maxi, Pinzgauer und Mur-Kraftwerk Puch G sowie das breite Angebot an Mofas, Mopeds, Motorrädern und Fahrrädern konnte ich in dem Museum life erleben. Rückfahrt mit Stop am "Mur-Wasserkraftwerk" und weiter zum "Campingplatz" wo ich um 18:00 wieder bei Renate angekommen bin. Um 19:00 haben wir im Garten des Campingplatz Restaurant gut zu Abend gegessen. Es war Hähnchen Tag und so haben wir ein das Steirer - Backhendel-Brüstchen genossen. Zurück am Womo haben wir den restlichen Abend in totaler Ruhe verbracht.

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Samstag 20. Juni 2020

104673 Km     Karte der Etappe Auto Ausflug 93 Km
Fisching, Köflach, Bärnbach, Voitsberg

Heute war Waschtag angesagt! So haben wir den Vormittag die Waschmaschine und den W-Trockner in Beschlag genommen. Köflach Nach dem die Wäsche wieder im Koffer verstaut war, sind wir um 14:00 nach "Köflach" aufgebrochen. Nach einem kleinen Rundgang durch den Ort mit Besichtigung der PFARRKIRCHE ST. MAGDALENA haben wir vor dem KUNSTHAUS KÖFLACH im Café Neubauer eine Pause eingelegt. Weiter sind wir nach "Bärnbach" wo wir die Hundertwasser Kirche St. Barbara, den Mosesbrunnen Bärnbach Mosesbrunnen und die Mittelschule bei dem Kunstrundweg erkundeten. Auf dem Weg nach "Voitsberg" haben wir einen Stop ehemaligen Oberdorf-Bärnbach GKB-Bergbau GmbH Braunkohle Abbaugebiet eingelegt. Im Sept. 2004 wurde im „Tagbau Oberdorf-Bärnbach“ der GKB-Bergbau GmbH die letzte Braunkohle gefördert und somit ist in der Steiermark eine länger als 250 Jahre dauernde wichtige Bergbautätigkeit zu Ende gegangen. Der Kohlebergbau gab tausenden Menschen Arbeit und Brot, prägte die Landschaft und auch die Bevölkerung. Leopold Hier haben wir den Schaufelradbagger „Leopold“ – eine Ikone des Kohletagbaues besichtigt. Nach dem Ende des Tagbaues in Oberdorf im Voitsberg-Köflacher Revier 2004 wurde der von der Voest-Alpine gekaufte 560 Tonnen schwere Schaufelradbagger „Leopold“ (VA-B 700) von der GKB auf den ehemaligen Werksplatz Zangtal überstellt. Der Bagger mit seinen 3,5 Meter breiten Raupen war seit 1986 zur Gewinnung von über 31 Mio. Tonnen Braunkohle eingesetzt worden. Einen alten "Menck" Schaufelbagger konnten wir auch auf einem Foto festhalten. Dorfkapelle Tregister Die "Tregister Dorfkapelle" war das nächste Ziel auf unserer Erkundungstour. Die Tregister-Dorfkapelle ist der Heiligen Mutter Gottes „Maria Knotenlöserin“ geweiht. Der hierorts und auch international sehr geschätzte und hochgeachtete Künstler Prof. Franz WEISS gestaltete zwischen 1986 und 1992 die „Dorfkapelle Maria Knotenlöserin“. Die bunte und strahlende Kapelle mitten im Dorf Tregist lädt zum Rasten und Genießen ein. Nach der Besichtigung der Kapelle haben wir in der alten der Wirtschaft "Alaun Fabrik" eine Erfrischungspause eingelegt. Zurück ging es über "Voitsburg" mit Fotostop am Rathaus. Rund 120m² handbemalte Fliesen, die Sprichwörter darstellen, wurden in Mosaikform Rathaus Voitsberg durch den Künstler Prof. Arik Brauer auf den Außenwänden des Voitsberger Rathauses angebracht. Im oberen Hauptfassadenteil befindet sich das Glockenspiel mit sechs Keramikfiguren, die Liebe, Gerechtigkeit, Naturschutz, Mut, Frieden und Klugheit darstellen. Im Stiegenhaus und in den Gängen befindet sich eine "ständige Galerie" mit Arbeiten heimischer Künstler von Friedrich Aduatz bis Franz Weiß. Um 19:20 waren wir wieder auf unserem Campingplatz in "Fisching". Bei Linsensuppe mit Frankfurter Würstchen haben wir de Abend ausklingen lassen und ab ins Bett.

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Sonntag 21. Juni 2020

104784 Km     Karte der Etappe Auto Ausflug 150 Km
Fisching, Oberwölz, Günstner Wasserfall, Murau, St.Georgen

Da es Heute regnerisch war sind wir um 11:40 mit dem Auto zu einem Ausflug in das "Murtal" auffgebrochen. Oberwölz Ortskern Erste Station war "Oberwölz", die kleinste Stadt der Steiermark. Fast gänzlich erhalten ist die Stadtbefestigung aus dem 14. / 15. Jh. mit Türmen und 3 Toren, die früher wie heute den Zugang zum Zentrum ermöglichten. Durch das Schöttltor steht steht man unmittelbar auf dem Hauptplatz mit der Mariensäule. Die Stadtpfarrkirche und die Spitalkirche haben wir besichtigt wo wir über die künstlerischen Bauleistung Ortskern beeindruckt waren. Die Brüstung der Orgelempore mit den Reliefs sind einzigartig. Nach einem kleine Rundgang haben wir im "Oberer Bräuer" gut zu Mittag gegessen. Weiter sind wir zum "Günstner Wasserfall" den wir bei einer kleinen Wanderung erkundeten. Günstner Wasserfall Der Günster Wasserfall gehört zu den schönsten Plätzen in den gesamten Niederen Tauern. Mit 65 Metern Fallhöhe ist der Wasserfall der höchste in der Steiermark. 250 bis 300 Liter pro Sekunde rauschen über die zwei vom Wasser ausgeschliffenen Kessel und die drei imposanten Kaskaden hinab. Seit 1906 ist der gesamte Wasserfall auch über Steige und Treppen erschlossen. Dieser bestens ausgebaute und durch Geländer gesicherte Weg führt bis zum höchsten Punkt des Wasserfalls. Auf den zahlreichen Brücken hat man immer wieder einen faszinierenden Blick auf die schäumende Gewalt des Wassers. Murau Renate Werter ging es nach "Murau" wo wir um 15:30 einen Parkplatz ergattert haben und sind zu einem Rundgang durch die Stadt gestartet. Im Zentrum der Gemeinde Murau liegt die gleichnamige Bezirkshauptstadt, die auch als Bier- und Holzstadt bezeichnet wird. Der wunderschöne Altstadtkern vermischt sich vorbildlich mit internationaler preisgekrönter Architektur. Murau ist auch die „Holzhauptstadt“ Österreichs und als Zentrum der Holzwelt auch Etappenort der Wanderroute "Vom Gletscher zum Wein". Die Tradition des Bier-Brauens wird seit 1495 aufrechterhalten: Die "Brauerei der Sinne" entführt Sie in die einzigartige Welt des Murauer Bieres! Kulturliebhaber schätzen das Angebot: Veranstaltungen wie der Samsonumzug, Theater, Ausstellungen, Konzerte und Museen warten Murauer auf Sie. In der Brauerei Murau haben wir im Gastgarten eine kleine Bierpause eingelegt. Zurück über die "Mursteig Brücke" ging es am Bhf. vorbei zurück zum Marktplatz. Nach einer Kaffee-Pause sind wir zur "Holzeuropabrücke" gefahren, die zwischen St.Georgen und St.Lorenzen in einer Länge von 85 Meter die "Mur" quert. Die derzeit größte, freitragende, für den Schwerlastverkehr zugelassene Holzbrücke Europas verbindet St. Georgen mit St. Lorenzen und ist eine Meisterleistung des steirischen Holzbaues. 550m³ splintfreies steirisches Lärchenbrettschichtholz wurde in der Konstruktion mit 69 t Stahlverbänden verwendet. Die Brücke ist 85m lang, Europabrücke 8,60m breit und überragt mit 25m Höhe und einer Stützweite von 45m freitragend die Mur. Die Brücke veranschaulicht eindrucksvoll die Möglichkeiten des konstruktiven Holzleimbaues und kann als Impulsprojekt für den Holzbrückenbau gesehen werden. Die Holz-Europabrücke ist Teil der Holzwelttour BAU trifft ARCHITEKTUR. Nach einigen Bildern ging es zurück zum Campingplatz nach "Fisching". Im Campingplatz-Restaurant haben wir am Abend sehr gut gegessen und anschließend den restlichen Tag ausklingen lassen.

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Montag 22. Juni 2020

104784 Km     Karte der Etappe Radtour 54 Km
Fisching, Obdach, St.Wolfgang

Heute bin ich um 10:45 zu einer Fahrradtour aufgebrochen. Zirbenland vor Obdach Nach "Weißkirchen" und "Eppenstein" ging es dem R26 folgend nach "Obdach" wo ich eine Kaffeepause einlegte. Weiter ging es nach St. Wolgang wo ich die Kirche besichtigt habe. Das in 1.273 m Seehöhe gelegene idyllische Dorf auf sonnigem Bergrücken, ist das wohl meistbesuchte Urlaubsziel in weiter Runde. Greifbar nahe den höchsten Gipfel der Seetaler Alpen, den Zirbitzkogel mit 2.396 m. St. Wolfgang Im Restaurant "Wolfganger Stub'n" habe ich zu Mittag gegessen; Hirschgulasch mit Knödeln! Gut gestärkt wurde es ernst! Steil bergauf ging es zum nächsten Ziel der "Sabathy Hütte" auf 1620m Höhe. Oben angekommen war die Enttäuschung groß; Montag und Dienstag Ruhetag! Weiter ging es zum Truppenübungsplatz - Seetaler Alpe. Der südlich von Judenburg an der Ostflanke des in Nord-Süd-Richtung verlaufenden Kammes der Seetaler Alpen gelegene Truppenübungsplatz Sabathy-Hütte wurde bereits vor dem Ersten Weltkrieg als Schießplatz genutzt. Das oberhalb der Waldgrenze in rund 1900 Meter Seehöhe gelegene Übungsgebiet weist durchwegs alpinen Charakter auf. In der Zwischenkriegszeit baute das Österreichische Bundesheer das Gebiet zu einem Gebirgstruppenübungs- und Gefechtsschießplatz aus. 1938 übernahm die Deutsche Wehrmacht das Areal und weitete die Übungsfläche auf 5.140 Hektar aus. Es wurden verschiedene Ausbildungsanlagen sowie Truppenunterkünfte für 1.500 Mann errichtet. Die Versorgung erfolgte über eine mehrere Kilometer lange Materialseilbahn von Judenburg aus. Nach Kriegsende wurde der Platz fallweise von britischen und amerikanischen Besatzungstruppen beübt. Das Österreichische Bundesheer Schmelz-Hütte übernahm nach 1955 das Gebiet und versah den Tüpl mit zeitgemäßer Infrastruktur, wie neue Straßenverbindungen ins Tal, modernen Unterkunfts-gebäuden, Schießanlagen usw. Weiters wurde die Übungsfläche auf circa 1.900 Hektar verkleinert. Der Tüpl dient heute der Schieß- und Gefechtsausbildung der Jägertruppen, der Artillerie und den Luftstreitkräften für Luft-Boden-Schießübungen. Auch hier war keine Einkehr möglich, da die "Schmelz-Hütte" geschlossen hatte. Also ging es wieder nach "St. Wolfgang", wo ich wieder in der "Wolfganger Stub'n" meine Kaffee-Pause einlegte. Von nun an nur noch bergab bin ich Richtung "Fisching" geradelt. In "Weißkirchen" habe ich noch fürs Abendessen eingekauft, und war um 17:30 wieder am Platz. Mit Spagetti und einen guten Glas Rotwein haben wir dann den Tag vor unserem Bus ausklingen lassen.

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Dienstag 23. Juni 2020

104933 Km     Karte der Etappe Bergtour 12 Km
Fisching, Winterleitenhütte, Zirbitzkogel, Judenburg

Kreiskogel Abfahrt um 10:00 zur "Winterleitenhütte" 1800Hm. Nach einer Kaffeepause ist Renate zurück zum Bus und ich bin zu einer Wanderung zum "Zirbitzkogel" 2396Hm um 11:30 aufgebrochen. Am großen Winterleitensee vorbei und hinter der Seiser Hütte ging der Wanderweg rechts steil bergauf zum Kammweg Richtung Speikkogel. Dem Weg jetzt links folgend, an der Grenze zum Truppenübungsplstz entlang zum Gipfel des Kreiskogels auf 2306m Höhe den ich um 13:00 erreichte. Hier hatte ich eine Super Sicht! Ohne Jacke wäre ich hier oben sicherlich erfroren, es stürmte Weg zum Zirbitzkogel aus allen Richtungen. Nach einem Gipfel-Foto bin ich eine längere Etappe dem Weg 312 weiter zur Wetterstation am Scharfen Eck auf 2364m Höhe. Jetzt ging es noch mal steil Bergauf zum Zirbitzkogel auf 2396m Höhe. Pause war angesagt, die ich im bewirtschafteten Zirbitzkogel-Schutzhaus einlegte. Muß war die berühmte Bergsteigersuppe und ein Weißbier zur Belohnung. Gut gestärkt und aufgewärmt bin ich zurück zum Scharfen Eck, Zirbitzkogel Hütte wo jetzt der Weg 80 rechts abzweigte. Steil bergab am Schlaferkogel und Schlosserkogel vorbei ging es zurück zum großen Winterleitensee und weiter zum Parkplatz, wo mich um 17:30 Renate sehnlich erwartet hat. Da ich erst Spät um 11:30 startete, war es mit der Zeit doch ganz schön Knapp. bemessen. Folge: wenig Pausen, Fix und Fertig aber mit Super schönen Berg-Impressionen am Ziel angekommen! Sind dann nach Judenburg gefahren und haben in der urigen Wirtschaft "Stadtheuriger" gut zu Abend gegessen. Um 21:00 waren wir dann wieder am Platz, wo wir zusammen den schönen Tag vor unserem Bus revue passieren ließen.

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Mittwoch 24. Juni 2020

104933 Km     Radtour 34 Km
Fisching, Fohnsdof, Judenburg

Um 10:30 bin ich mit dem Fahrrad nach "Fohnsdorf aufgebrochen. Erste Station war das Bwergbaumuseum, wo ich an einer Führung um 11:00 teilnahm. Bwergbaumuseum Fohnsdorf Die Geschichte des Bergbaues in Fohnsdorf reicht in das Jahr 1670 zurück. Ursprünglich im Fürst Schwarzenbergschen Besitz zur Gewinnung von Alaun erlebte der Bergbau wechselhafte Zeiten. Mit der Übernahme durch die Österreichische Alpine-Montangesellschaft 1881 begann die industrielle Bwergbaumuseum Fohnsdorf Entwicklung und der Aufschwung. Die bergmännischen Gegebenheiten machten diesen Bergbau zu einem schwierigen, aber technisch interessanten Betrieb. Bwergbaumuseum Fohnsdorf Die stetig steigenden Betriebskosten führten schließlich 1978 zur Stillegung des Untertagbaues. Im Anschluss wurde der überwiegende Teil der Gebäude übertag geschliffen und die Stollen geschlossen. 1979 konstituierte sich der Arbeitskreis "Montandenkmal Fohnsdorf", der im gleichen Jahr das Fördermaschinenhaus und den Förderturm übernahm, und mit den Errichtungsarbeiten für ein Montanmuseum begann. Im April 1983 wurde das erste Österreichische Kohlenbergbaumuseum seiner Bestimmung übergeben. In vier weitläufigen Ausstellungsbereichen erhält man einen Eindruck von der Arbeit im Kohlenbergbau allgemein und den Fohnsdorfer Schächten im speziellen. Bei der zweistündigen Führung haben wir alles über das einstige tiefste Bwergbaumuseum Fohnsdorf Braunkohlebergwerk der Welt erfahren; den 47 m hohen Förderturm, die ehemalige riesige Zwillingstandem Dampfmaschine mit 3600 PS Leistung aus Deutschland Bj. 1923 die nach heute funktioniert, das 160 m lange Schaubergwerk sowie die älteste Dampfspeicherlok aus dem Jahre 1889. Die ausführliche Aqua Lux Führung mit spannenden Geschichten über die damalige Bergmannszeit war sehr informativ und verging wie im Flug. Um 14:00 habe ich in der "Aqua Lux Therme" eine Relaxe Pause eingelegt. In der schönen Saunalandschaft konnte ich die viele Information der Führung setzen lassen. Nach einer Kaffeepause im Schloßhotel ging es über "Judenburg" zurück zum Campingplatz in "Fisching". Auf den letzten Metern hat misch doch noch ein Regeschauer voll erwischt! Im Restaurant auf dem Platz haben wir wieder gut gegessen und bei netter Unterhaltung den Abend ausklingen lassen.

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Donnerstag 25. Juni 2020

104997 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 415 Km
Fisching, Dad.Goissern, Pocking, Regensburg

Es ist Zeit für die Heimreise, so haben wir um 10:30 haben unseren Campingplatz bezahlt. 9 Nächte waren wir auf dem schönen Campingplatz in "Fisching" und haben die Ruhe und den Komfort genossen. Bei regnerischem Wetter ging es über die Landstraße in Richtung Heimat. Mittagspause haben wir in "Bad Goissern" eingelegt. Hier haben wir beim "Moserwirt" auf der Terrasse vor dem Regen geschützt sehr gut gespeist. Weiter sind wir Richtung Deutschland, wo wir kurz nach der Grenze in "Pocking" eine Kaffeepause einlegten. Um 19:00 haben wir in "Regensburg" auf dem "AZUR" Campingplatz Unterkunft bezogen. Hier haben wir im Restaurant "Dunnerkeil" neben dem Platz zu Abend gegessen. War nicht so der Renner! Am Platz haben wir unter unserem Regenzelt den Tag nach der langen Fahrt ausklingen lassen.

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Freitag 26. Juni 2020

105412 Km     Karte der Etappe Tagesetappe 335 Km
Regensburg, Spessart, Frankfurt

Um 10:45 sind wir in Richtung Frankfurt aufgebrochen. Über die Autobahn ging es dann Richtung Heimat. Im Spessart haben wir im Forsthaus "Echterspfahl" eine Kaffeepause eingelegt. "Das Forsthaus Echtersphal schließt seine Türen zum 31. Oktober 2020" Jetzt war es nicht mehr weit bis zur BONA47, wo wir um 14:45 gut gelandet sind. Auto ausgeräumt und haben uns wieder an die Wohnung gewöhnt.
Am Abend stand noch unser Stammtisch im "Homburger Hof" auf dem Programm.

Schön war der Urlaub auf dem 50plus Campingpark "Fisching" im "Zirbenland"
Angenehmer, großzügiger und schöner Campingplatz mit netten Betreibern und guter Küche. Was will man mehr?

Wir kommen wieder!

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