Werdegang von F10479


Elektromechaniker Lehre bei Siemens 1971

Jahren, am 01.09.1971 begann ich meine Ausbildung als Elektromechaniker bei Siemens in Frankfurt/Main Rebstöcker Straße, Werner von Siemens Schule wo ich die Siemens Personalnummer F10479 verpasst bekam. Ein mal pro Woche hatten wir in der "Werner von Siemens Berufsschule" theoretischen Unterricht. Während meiner Ausbildung habe ich alle Mechanik und Elektro- Sparten kennen gelernt. Es begann mit der Mechanik. Ein U-Stahl musste auf das richtige Maß angepasst werden. Die verschieden Feilen habe ich intensiv kennen gelernt. Ob Schrubb- oder die Feinfeile haben wir mit Kreide intensiv eingesetzt. Bohr-Löscher mussten pass genau gebohrt werden, und Gewinde in verschiedenen Größen eingebracht werden. Der Umgang mit der Ständer-Bohrmaschine wurde zur Gewohnheit. Weiter ging es zu weiteren mechanischen Bearbeitungsmaschinen. Drehbank, Shapingmaschine und Fräse standen auf dem Ausbildungsprogramm. Sogar der Besuch in der Schmiede war ein Part unserer Ausbildung. Hier haben wir das Autogen- und Elektroschweißen gelernt. Die Schmiedekunst wurde uns auch beigebracht. Nach der mechanischen Ausbildung ging es Richtung Elektrotechnik. Wir wurden in die Starkstromtechnik eingewiesen. Verteiler wurden verdrahtet und es ging weiter zur Telefontechnik. Die NEHA2 wurde nach gebaut und wir wurden in die neuere ESK Technik eingeführt. Jetzt ging es raus aus der Lehrwerkstatt in die Praxis. Erste Station war das Fernmeldeamt in Eschborn. Hier haben wir die moderne Wraptechnik angewandt. Im Frankfurter Fernmelde-Hochhaus war ich im Entstörungs Trupp tätig.

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Einstieg in die EDV bei Siemens 1974

F10479 Siemens Nach 2 ½ Jahren Ausbildung habe ich meine Gesellenprüfung 1974 ein Jahr früher erfolgreich als Elektromechaniker absolviert. Nun stand ich vor der Entscheidung ob ich zur Starkstromtechnik, Medizintechnik, Ampeltechnik, Fernmeldetechnik oder zur EDV wechseln möchte. Ich entschied mich für die EDV bei "Siemens". Mehrere Selbststudiums (PU's) und Eignungsprüfungen mussten absolviert werden, bevor es zum ESY4004 Grundkurs nach München Solln ging. Sechs Wochen Praxis und Theorie mussten gemeistert werden. Wartungstaschenbuch Anschließend standen Produktkurse auf dem Programm. Der Lochkartenstanzer 4238, der Schnelldrucker 4241 und 4247 waren meine ersten EDV Geräte die ich nach der Ausbildung entstören durfte. Ein Highlight war ein Lehrgang für den optischen Belegleser 4256 von der "Computer Gesellschaft Konstanz" (CGK). 3 Wochen am Bodensee, jede Woche ein Test, das war hart. Nach der Ausbildung wurde ich der Wartungsgruppe WG414 zugeordnet. Codetabelle Hier habe ich einen wunderbaren Wartungsgruppenleiter als Chef kennengelernt. Eduard Baumann hat mich viele Jahre als Vorgesetzter begleitet. Der erste große Einsatz war in der Bundesbank in Frankfurt Ginnheim. Für drei Belegleser 4256 und zwei Schnelldrucker 4241 hatte ich die Verantwortung. Den Turmbau des Ginnheimer Spargels (Fernmeldeturm) konnten wir Life miterleben. Über die Magnetbandausbildung MB-Steuerung 3512, und Potter Magnetbandgeräte 454 bin ich 1978 zum Anlagentechniker aufgestiegen. Kundenverantwortung wurde mir für das "Bundesamt für Wirtschaft" F10479 VDO Änderungseinbau (BAW), "Arnold Becker" (Textil Großhandel), "Deutschen Fachverlag" in Eschborn und der "Gesellschaft für Technische Zusammenarbeit" (GTZ) übertragen. Hier musste ich das Gesamtsystem betreuen. Von der Hardware, über die Datenfernverarbeitung bis zum Betriebssystem BS1000 und später BS2000. Meine Ausbildung ging weiter über Platten-
F10479 Änderungseinbau ZE 7.541 VDO speichergeräte 3479/3480 von "CDC" und meine ersten Großrechner, die Siemens Zentraleinheit 7.750 (X3) 1978 und später die 7.760 (X4) 1981. Auch die ersten BS2000 Betriebssystem Kurse GSS2000 und ASW2000 habe ich 1979 absolviert, und so habe ich mir das erforderliche Gesamtwissen für die EDV Kundenbetreuung angeeignet.

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Großkundenbetreuung Dt.Bank 1986

Dt.Bank Wartungsraum 1986 wurde ich dem Anlaufpunkt Deutsche Bank zugeteilt, wo ich im DSZ (Diagnose und Steuer Zentrum) tätig war. Überregionale Projekte haben wir Deutschland weit Zentral von Eschborn aus gesteuert. Die Ausbildung ging weiter, BS2000 Systemausbildung und weitere Hardwarekurse für die Zentraleinheiten (7.536, 7.580, 7.590) wurden besucht. Bundesweit war ich für neu Installationen von Zentraleinheiten zuständig. In Düsseldorf, Essen, Köln, Stuttgart, Mannheim, Hamburg habe ich die Installationen der neuen Zentraleinheiten 7.590 betreut. Die 7.590 war die erste Siemens Zentraleinheit für BS2000 die den IBM 370 Befehlssatz unterstützte. Eine sechswöchige Ausbildung erhielt ich bei den Kollegen von der Computer Gesellschaft Konstanz (CGK), die die Hardware von Fujitsu 7.8xx für das damalige BS3000 Geschäft betreuten. In die neue IBM 370 Systemarchitekur wurde ich eingeführt und war bei vielen Installationen der neuen Fujitsu Systemen mit vor Ort.

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Siemens München TK Zentraleinheiten 1988-1989

TK Mch Ende 1988 wurde ich nach München Perlach zum Technischen Kundendienst (TK) für Zentraleinheiten ausgeliehen. Hier konnte ich Überregional bei der Entstörung von Zentraleinheiten der Serie 7.580 mitwirken und mein Wissen mit einbringen und weiter vertiefen. In der Gruppe von Hr.Taube wurde ich von allen Seiten unterstützt und schnell in das Team integriert. Viele neue Kollegen aus dem TK und der Entwicklung habe ich kennen gelernt und wir haben auch außerhalb der Dienstzeit viel miteinander unternommen. Hieraus entstanden Freundschaften die bis heute bestand haben. Regelmäßig treffen wir uns ein mal im Jahr, Anfang November vor dem Fujitsu Forum in München. Hier eine kleine Übersicht unserer Treffen.

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Siemens Nixdorf 1990

F10479 Siemens Nixdorf 1989 übernimmt Siemens den angeschlagenen deutschen Computerhersteller "Nixdorf". Seit nun an heißt mein neuer Arbeitgeber "Siemens Nixdorf". Nach der Wiedervereinigung hatte dieses auch Auswirkung auf meine Tätigkeit. In den neuen Bundesländern hat "Siemens Nixdorf" damals viele BS2000 Systeme verkauft, die auch ich mit installieren durfte. Die "Commerzbank" stellte weiße Container in den Großstädten mit "C40 BS2000/OSD" Systemen auf. In Leipzig, Halle, Magdeburg, Dresden, Ilmenau und Kölleda habe ich diese Systeme installiert und eingeführt. Es war eine beeindruckende Zeit kurz nach der Wende.

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Gruppe Technik 1994

Im DSZ der "Deutschen Bank" war ich bis zum Jahr 1994 tätig, und wurde anschließend in die Gruppe Technik beordert. Hier hat "Siemens Nixdorf" Spezialisten gepoolt, die im Eskalationsfall die Feldtechniker vor Ort beim Kunden unterstützt haben. Dresdener Bank 7.590 Ich wurde Spezialist für Zentraleinheiten und Plattenspeicher. Die Schnittstelle zum Betriebssystem BS2000 mussten wir auch mit abdecken. Die Zentrale Ferndiagnose wurde zum Thema. In Frankfurt pilotierten wir die Vordiagnose per Telefon. Bevor ein Techniker zum Kunden kam, haben wir schon eine Vordiagnose erstellt und das Ersatzteil gleichzeitig mit dem Techniker zum Kunden geschickt. Möglich war dies durch den Remote Zugriff zum Kunden (Teleservice). Das System hat sich bewährt, so haben wir, die Frankfurter, die Kollegen in der Zentrale in München in der Remote Entstörung eingewiesen. Die Richtung ging zur Zentralisierung von einem gepoolten Spezialisten Team in München. Die offene Welt kam näher. So habe ich auch für die UNIX Welt Ausbildung erhalten. Hardware und Systemausbildung für die Modelle RM600, RM1000 und Reliant UNIX Systemkurse habe ich nach dem Zusammenschluss 1989 von Siemens und Nixdorf in Paderborn erhalten. Spezialisiert habe ich mich auf die Automatisierung der Systembedienung von BS2000/OSD und Unix Systemen mit dem Produkt ATOP (Automatischer Operator) von der Firma TPS, wo ich Bundesweit Projekte realisiert habe. ZVK Umbau Robotersysteme von Grau kamen dazu. Viele Wochenende mussten wir mit Installationen und umbauten bei Großkunden opfern. Das "BKA", "Dresdner Bank", die "Alte Leipziger Lebensversicherung", "Postbank", "Start Amadeus", die "ZVK" und das "Statistische Bundesamt" waren unsere größten Kunden im Rhein Main Gebiet. Überregionale Einsätze (Koblenz, Saarbrücken, Mannheim, Karlsruhe) waren an der Tagesordnung. Die Technik wurde immer kleiner und perfekter so dass die System Spezialisten nicht mehr den Stellenwert von Früher inne hatten. Wir wurden zum Projektmanagement und zu kaufmännischen Aufgaben gedrängt. Dieses war für mich als Techniker keine Alternative. Die ersten Gedanken zu einem Wechsel in ein neues Aufgabengebiet keimten!

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25 Jahre SIEMENS F10479 Firmenjubiläum 1996

25 Jahre Siemens Am 01.09.1996 war ich 25 Jahre bei meinem Arbeitgeber, der Siemens AG tätig. Bei SIEMENS wurde dieses Ereignis würdevoll gefeiert. Urkunde, Jubiläumsgeld und Feier im Vorstandskasino. Bei den Kollegen wurde gegen eine Unterschrift für das Jubiläum gesammelt und diese mit der Urkunde, unterzeichnet vom SIEMENS Vorstand (Heinrich von Pierer) in einem Lederordner am 21.09.1996 beim Essen im Vorstandskasino dem Jubilar übergeben. Zusammen mit zwei Kollegen (Manfred Fierus, Kollege Euler) durfte jeder Jubilar noch 3 weitere Kollegen mit zur Jubiläums-Feier einladen. Nach einer Ansprache meines damaligen Vorgesetzten Edy Baumann haben wir gut gegessen und anschließend hat mich Edy noch nach Hause gefahren. Am Abend haben wir (Manfred Fierus und ich) im Einhorn in Frankfurt Bonames die restlichen Kollegen zu unserer Jubiläums Feier eingeladen. Das waren noch Zeiten!

Hier eine Auszug der Rede von meinem damaligen Vorgesetzten Edy Baumann zu unserem 25 Jährigen SIEMENS Jubiläum.

Liebe Jubilare, liebe Gäste,

25 Jahre ist es her, dass sich einige junge Männer mit bestandenem Lehrabschluss in der Siemens AG , Gedanken über Ihre beruflichen Zukunft machten. Man hatte während der Ausbildung etwas über Bits und Bytes und Elektronische Datenverarbeitung gehört und meinte, dass dies ein Beruf mit großer Vielfalt und Zukunftsaussicht ist.
Dieses Lehrjahr muss von einem besonderem Ehrgeiz besessen gewesen sein, denn gleich mehrere von Ihnen entschlossen sich das EDV Handwerk zu erlernen.

Ich bin sicher, man hatte die richtige Entscheidung getroffen, sonst würden wır nicht hier stehen und mit Ihnen das 25jährige Dienstjubiläum feiern.

Der Vierte im Bunde steht als Gast unter uns. Ich hatte das große Glück mit Drei von Ihnen lange Jahre zusammenzuarbeiten.

Um mich herum sehe ich viele Kollegen, die im EDV-Service groß geworden sind und ihr 25jähriges Dienstjubiläum schon begangen haben. Keiner weiß besser als wir, was es heißt 25 Jahre der Firma die Treue zu halten.

Wenn wir zurückblicken, sind die Anforderungen an den Service und somit an uns, damals vor 25 Jahren wie auch heute die gleichen geblieben : nämlich schnellstmögliche Hilfe bei auftretenden Problemen.

Wir haben gemeinsam die ersten Jahre der Elektronischen Datenverarbeitung miterlebt und können uns erinnern, dass viele Kunden die Datenverarbeitungsanlage als Prestige Objekt betrachteten. Einige Kunden stellten Schilder auf die Anlagen, auf denen die Leistungsfähigkeit der Geräte beschrieben stand. Die elektromechanischen Geräte wie Lochkartenleser, Lochkartenstanzer, Schnelldrucker und Magnetbandgeräte prägten ein Rechenzentrum. Als Techniker musste man ein großes Feeling für die elektromechanischen Zusammenhänge besitzen. Eine Entstörung war in der Regel mit schmutzigen Händen verbunden.

Heute ist eine EDV Anlage eine Selbstverständlichkeit und wird möglichst an einem sicheren Ort unter strengsten Sicherheitsvorkehrungen betrieben. Die Rechenleistung der Zentraleinheiten und die Speicherdichte der Magnetschichtspeicher ist mehr als das hundertfache gestiegen.

Ich glaube, keiner weiß besser als wir, wie sich die Ansprüche unserer Kunden gewandelt haben. Das Image der EDV gehört zum Alltag und man akzeptiert nicht mehr, dass Probleme und betriebsbeeinträchtigte Störungen auftreten und auch noch länger anstehen. In all den 25 Jahren seit ihr den veränderten Anforderungen unserer Kunden und der sich veränderten Technik im hohen Maße gerecht geworden.

Euren beruflichen Werdegang habt ihr gemeinsam nach Abschluss der Lehre als Elektromechaniker am 1.2.1974 in der Wartungsabteilung für Datenverarbeitung in Frankfurt angetreten. Nach der Grundausbildung für Peripherie Geräte - Schnelldrucker und Lochkartengeräte, bei dir Michael war es der Optische Belegleser, wurdet ihr den in die jeweiligen Wartungsgruppen integriert.

Ich hatte damals als junger Servicegruppenleiter das Glück, dass Du Michael mır zugeteilt wurdest.
Du warst von Anfang an ein Mitarbeiter und Kollege, der ın der Wartungsgruppe durch seine überdurchschnittlichen Einsatzbereitschaft und guten Leistungen auffiel.

Deine ersten Sporen hast Du dir in vielen Einsätzen bei unseren ehemaligen Kunden Bundesbank am den Beleglesern und Schnelldruckern verdient. Du warst damals in der Wartungsgruppe 414 für alle Drucksysteme bei unseren Kunden zuständig.
Weitere Schulungen für Magnetband und Plattenspeichergeräte erfolgten und Du hast die Anlagen und Systemverantwortung für mehrerer Kunden übertragen bekommen.

Mit Einführung des BS2000 bei unseren Kunden wurdest Du für Zentraleinheiten und das Betriebssystem ausgebildet. Du warst somit ın der Lage das Gesamtsystem eines Kunden mit allen HW und SSW- Komponenten zu betreuen.

Es ist dir gelungen diese Aufgabe mit hervorragenden Ergebnissen durchzuführen. In sehr kurzer Zeit warst Du einer der Leistungsträger in der Gruppe.
Durch deine Beurteilungen zieht sich wie ein roter Faden die Aussage:
Herr Engel besitzt ein großes fachliches Wissen bei der Diagnose und Behebung von Systemstörungen. Er ist jederzeit, auch für außergewöhnliche Aufgaben, einsetzbar und kann sich auf neue Aufgabenstellungen und Sachverhalte sehr Ich meine, Du bist hier sehr treffend und richtig beurteilt worden. Diese Eigenschaften schätzen unsere Kunden, deine Kollegen und Vorgesetzte sehr an dir.

Ab 1986 wurde dir die Tätigkeit eines Produktspezialisten im überregionalen DSZ der Dt. Bank übertragen.
In diesem Projekt wurde in ca. 3 Jahren ein HW Park von ca. 280 Mio. DM bundesweit installiert. Ein maßgeblicher Anteil für das Gelingen des Projektes ist deinem Know How und deiner Leistungsbereitschaft zu verdanken. Hier hast Du regelrecht Entwicklungsarbeit für die Analyse von Fehlerzuständen an entfernten Systemen geleistet.

Seit Gründung der SNI und der damit verbundenen Umstrukturierung bist Du als Produktspezialist für die die Region Mitte tätıg.
Du gehörst seit vielen Jahren zu unseren Leistungsträgern und bist ein Vorbild für deine Kollegen. Deine Kompetenz, Fachwissen und dein großes Engagement wird bei unseren Kunden und deinen Vorgesetzten sehr geschätzt.

Ich persönlich habe oftmals in den 25 Jahren Zusammenarbeit deine kameradschaftliche und hilfsbereite Art schätzen gelernt und möchte mich hierfür persönlich bedanken.

Bei Dir Michael haben wır uns gedacht, dass Du das Geld ın eines deiner Hobbys investierst. Dein PC entspricht nicht mehr dem neusten Stand der Technik und bedarf einer umfangreichen Hochrüstung.

Ich möchte Euch auch den Dank der Geschäftsleitung aussprechen und dies mit überreichen der Jubiläumsurkunde verbinden. Für Dich Michael hat der Vorstand erstmals 2 Urkunden ausgegeben. Somit kannst Du eine Urkunde an deinem Arbeitsplatz und die andere zu Hause aufhängen. Dies will man in Zukunft bei all den Mitarbeitern machen die selten zu Hause sich aufhalten und einen großen Teil Ihrer Freizeit in der Firma verbringen.

Michael Engel:

01.09.71 - 28.01.74 Lehre Elektromechaniker
29.01.74 - 31.08.75 Übernahme in Abt. DV als Wartungsmonteur Ausb. Schnelldrucker, OBL
01.09.75 - 31.07.78 Gerätetechniker Ausb. MBG Kd. Fegro, Fachverlag, Becker
01.08.78 - 31.05.81 Anlagentechniker BEF, GTZ, Fachverlag Ausb. BS2
01.06.81 - 31.03.87 Systemverantwortlicher
01.04.87 - 31.03.94 Produktspezialist DSZ Dt.Bank
01.04.94 - 30.09.99 Produktspezialist in der Gruppe Technik Region Mitte

 
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Wechsel zur Software AG 1999

Software AG RZ S140 1999 entschloss ich "Siemens" zu verlassen und begann einen neuen Lebensabschnitt bei dem "Siemens" Kunden "Software AG" in Darmstadt. Am 1. Oktober begann ich meine Arbeit als Systemadministrator für die BS2000 Mainframe-Systeme der SAG. Am Anfang viel mir der Umstieg zur Software sehr schwer. Nach einem halben Jahr habe ich die Hardware Sicht beiseite gelegt und mich mit dem BS2000 System angefreundet.

In all den 270 Monaten die ich bei der "Software AG" als BS2000 Systemverwalter tätig war, möchte ich keinen einzigen Tag missen!

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Systembetreuung BS2000 bei der Software AG

Bis zum 31.03.2022 betreute ich bei der "Software AG" sechs BS2000 Systeme mit der der Version OSD10 bis OS DX V1.0A auf einem Fujitsu Mainframe Server SE500-10B unter VM2000 V11.5. 2010 haben wir einen neuen Vertrag mit Fujitsu über 5 Jahre abgeschlossen. Die S140 wurde durch eine S155-10A abgelöst und 2012 bekamen wir eine S165-10A. Im Jahr 2016 wurde diese durch ein aktuelles SE-System SE500-10B abgelöst wo der Vertrag bis Ende 2022 abgeschlossen wurde.

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2012 haben wir die BS2000 Version OSD9 von März bis Juni 2012 pilotiert mit dem Highlight "NETSTORAGE", BS2000 Dateizugriff auf SAN / NFS - Dateien. Mit der Pilotierung tragen wir zur weiteren Verbesserung des BS2000 Systems bei.

2013 Implementation des Fujitsu Plattensubsystem ETERNUS DX410-S2, das das alte HDS USP-V System abgelöst hat. Gleichzeitig haben wir das neue Virtuelle Archive System ETERNUS CS 1500 von Fujitsu an das BS2000 angebunden, dass im April 2013 in Produktion ging. Beide System sind über eine SAN (Fiber Channel) an die S165-10A angebunden.

2013 wurde der Zugang zum BS2000 ohne Passwort mittels SSO über die Kerberos Schnittstelle in Verbindung mit der 9750 Emulation MT9750 von Fujitsu realisiert. Ohne Passwort ins BS2000 mit erfolgter Windows Domänen Anmeldung.

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Fujitsu NEXT

2010 sind wir vom Anwenderverein SICUS zum Hersteller eigenen Anwenderverein
Fujitsu NEXT gewechselt.

F10479 Interview 2014 Seit 2010 bin ich Leiter des BS2000 Arbeitskreises in dem Anwenderverein Fujitsu NEXT. Wir Tagen zweimal im Jahr, im April / Mai und im November zum Fujitsu Forum. In dem Verein können wir mit kreativen Ideen zur Weiterentwicklung des Mainframe Betriebssystems BS2000 beitragen. Bei den Tagungen werden Neuigkeiten rund um das BS2000 Betriebssystem vorgetragen, Change Request gestellt und auch Kunden Vorträge werden präsentiert. Tipps und Tricks rund um das BS2000 ist auch ein fester Bestandteil bei den Tagungen. Jeder der mit dem System BS2000 zu tun hat, ist in dem Anwenderverein willkommen, und kann neue Informationen direkt vom Hersteller erfahren und zur Weiterentwicklung des Betriebssystem BS2000 beitragen.

Termine über die nächste BS2000 Tagung findet ihr bei Fujitsu NEXT AK BS2000.

Fujitsu Aktuell 2014-11-03: Interview mit Michael Engel, Arbeitskreisleiter "BS2000"

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2014/2015 Pilotierung der BS2000 OSD/BC V10.0 mit der Entwicklungsumgebung BS2000IDE, die einen transparenten Zugriff auf das BS2000 mit Hilfe von Eclipse vom PC ermöglicht. Per Mausklick können LMS Bibliotheken bearbeitet werden, oder es können BS2000 Kompilierungs-Prozesse vom PC aus an gestartet werden, und das Ergebnis auf dem PC ausgewertet werden.

2016 Installation der neuen SE-Infrastruktur SE500-10B. Im November 2016 haben wir das alte S390 System S165-20B durch einen aktuellen SE Server SE500-10B ausgetauscht. Diese neue BS2000 HW Infrastruktur wird für die nächsten Jahre das Rückgrat für unsere Enterprise Software (Adabas / Natural) Entwicklung und dem Support bilden. Ein weiteres HW BS2000 System SE300-10B wurde für den DR / BC / K-Fall in einem ausweich RZ Standort installiert. Für die Zukunft sind wir hiermit im BS2000 Umfeld optimal aufgestellt, und ein Ende ist nicht abzusehen.

2017 Pilotierung der BS2000 OSD/BC V11.0 vom April bis August 2017

2018 Austausch des alten x86 SQ200 DR / BC / K-Fall Systems im ausweich RZ Standort durch ein aktuelles SE300-10C System. Hiermit sind wir für die Zukunft im BS2000 Hardware Umfeld für die nächsten 5 Jahre gut aufgestellt.

2019 haben wir das alte Platten-Subsystem ETERNUS DX410-S2 durch ein neues System DX500-S4 ausgetauscht. Die Platten MN's und Pubsets wurden im Standort DAE und RUD dank der gleichen Kapazität vereinheitlicht. Dadurch wurde der administrative Aufwand verringert und vereinfacht.

Mit HSMS V12.0 SP19.2 Dez. 2019 haben wir den "Version Backup" eingeführt. Ein Change Request der Software AG wurde realisiert. Ab sofort können Dateien in x Beliebigen Versionen gesichert werden und die Datei immer in der x, en Versionen zurück gesichert werden.

Am 3. Oktober 2020 wurde die IT der Software AG durch einen Hacker-Angriff schwer beschädigt. Folge war das alle IT-Systeme neu aufgesetzt wurden und nur mit rigorosen Sicherheit Richtlinien wieder Online gehen durften. Alle Passwörter wurden zurückgesetzt, und alle Verbindungen von und zu den den IT-Systemen müssen TLS Verschlüsselt erfolgen. Im BS2000 haben wir diese Sicherheit Richtlinien im Dez. 2020 voll erfüllt.

2021 Pilotierung der BS2000 OS DX V1.0A vom April bis Juli 2021

Das alles beweist die Offenheit des Mainframesystems BS2000, die Weiterentwicklung nach Kundenwunsch "Co Creation" und es muss sich nicht hinter der offenen Welt oder anderen Mainframe Betriebssystemen verstecken!

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Ruhestand F10479 & MEN (Michael Engel) am 01. April 2022

F10479 Interview 2014 Da mein Rentendasein absehbar war, und zwar am 01.04.2022, haben wir Anfang 2020 einen neuen engagierten Mitarbeiter (SGRAM) mit in das BS2000 Boot geholt. Seit April 2020 habe ich Sascha in die BS2000 Welt der Software AG eingearbeitet. Jeden Tag, der uns zur Verfügung stand haben wir den Wissenstransfer rund ums BS2000 bei einer 2-stündigen Präsenz / Online Sitzung vollzogen. In den zwei Jahren hat sich Sascha sehr gut in die BS2000 Welt und der Systemlandschaft der Software AG eingearbeitet. Alle Themen rund um das BS2000 haben wir behandelt und bei praktischen Übungen vertieft. Am 01. April 2022 habe ich ein gutes Gefühl mein BS2000 Software AG Wissen in guten Händen zu wissen. So kann ich mich am 01. April 2022 ohne Bedenken in den wohlverdienten Ruhestand, nach 28 Jahren SIEMENS und 270 Monaten SOFTWARE AG verabschieden.

Schön war die Zeit bei SIEMENS und der SOFTWARE AG wo ich die BS2000 Welt Intern und auch beim jetzigen Hersteller Fujitsu vertreten durfte. An vielen Veranstaltungen, rund um das Thema BS2000 durfte ich teilnehmen. Sei es bei BS2000 Freigabeseminaren, dem BS2000 SUMMIT, das Fujitsu Forum oder als Leiter des BS2000 Arbeitskreises von SICUS und Fujitsu NEXT.

Nun ist es aber Zeit sich manchen privaten Aufgaben zu widmen, die bei mir schon immer auf meinem Programm standen.

Bei allen, die ich auf meinem beruflichen Werdegang begegnet bin und die mich unterstützt haben, möchte ich mich hier recht herzlich bedanken.

Euer Michael Engel (F10479 & MEN)

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Nachspann

Wer hätte das gedacht, dass BS2000 bis heute und auch die nächsten Jahre, zugesichert bis 2030 von Fujitsu weiterleben würde. BS2000 muss sich in keiner weise hinter dem Konkurrenten IBM verstecken. Mehrere Studien erweisen dem BS2000 einen Vorteil gegenüber dem Mainframe Betriebssystem z/OS von IBM.

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Geschichte

Die Zeit der Urcomputer von ZUSE und den Siemens Systemen 2002/3003 habe ich nicht miterleben können. Meinen Einstieg erfolgte mit dem Siemens System 4004 und den Zentraleinheiten 4004/15, 4004/26, 4004/35, 4004/45, 4004/150 und 4004/151. Die weiteren Seiten werden sich mit der EDV von Siemens / Fujitsu, dem Betriebssystem BS1000, BS2000 befassen und chronologisch das Entstehen des Computerzeitalters in Deutschland und der Welt bis zum heutigen Tag beschreiben.

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